Vier Stunden Prophylaxe. Von „Was war nochmal wichtig?“ bis „Okay, das ist tatsächlich ziemlich smart.“
Wir starten nicht direkt mit irgendeinem neuen Tool.
Erst mal zurück zur Basis.
Was brauchen wir in der Prophylaxe wirklich? Was funktioniert? Was hat sich verändert? Und was machen wir vielleicht einfach nur noch, weil wir es schon immer so gemacht haben?
Von dort arbeiten wir uns Schritt für Schritt weiter.
Zu kleinen Tipps und Tricks, die den Arbeitsalltag leichter machen.
Zu smarten digitalen Tools, die tatsächlich hilfreich sein können.
Und irgendwann landen wir natürlich auch bei den Dingen, mit denen Patient:innen inzwischen aus TikTok, Instagram & Co. ins Behandlungszimmer kommen.
Vier Stunden einmal quer durch die Prophylaxe.
Ohne Frontalvortrag-Marathon.
Ohne „Das müsst ihr jetzt alle so machen“.
Und ohne dass am Ende jemand zwölf neue Geräte bestellen muss.
Okay. Und wie läuft das Ganze ab?
1. Erst mal die Basics.
Bevor wir über neue Tools, Trends und digitale Möglichkeiten sprechen, schauen wir uns an, was in der Prophylaxe fachlich wirklich sitzen sollte.
Was ist aktuell?
Was hat sich verändert?
Welche Basics brauchen wir im Alltag immer wieder?
Und an welchen Stellen lohnt es sich, die eigene Routine einmal kurz zu hinterfragen?
Kein Zurück auf Schulbank-Niveau.
Eher:
„Ah ja. Stimmt. Das könnte ich eigentlich mal wieder anders machen.“
2. Dann machen wir uns den Alltag ein bisschen leichter.
Denn manchmal braucht es nicht das nächste große Konzept.
Sondern einen kleinen Trick, eine bessere Reihenfolge oder ein Hilfsmittel, bei dem man sich fragt:
„Warum hat mir das eigentlich vorher keiner gezeigt?“
Wir schauen uns praktische Ideen und smarte Helfer an, die den Prophylaxe-Alltag einfacher, strukturierter oder einfach ein bisschen entspannter machen können.
Und zwar Dinge, die du am Montag tatsächlich ausprobieren kannst.
Nicht irgendwann nach einer dreitägigen Prozessumstellung.
3. Dann wird’s digital.
Jetzt schauen wir uns an, welche digitalen Möglichkeiten in der Prophylaxe inzwischen wirklich spannend sind.
Nicht alles, was digital ist, ist automatisch besser.
Und nicht jedes Tool ist ein „Gamechanger“, nur weil es so auf der Verpackung steht.
Wir testen verschiedene Anwendungen und schauen gemeinsam:
Was kann das?
Wo könnte mir das helfen?
Ist das etwas für unsere Praxis?
oder:
„Sieht nett aus. Brauche ich aber nicht.“
Auch eine vollkommen legitime Erkenntnis.
Und ja: Wir probieren Dinge aus.
Nicht nur anschauen.
Nicht nur darüber reden.
Anfassen erlaubt. Aufsetzen auch.
VR-Brillen, XR-Brillen und verschiedene digitale Tools dürfen ausprobiert, getestet und kritisch beäugt werden.
Du musst nichts davon vorher kennen.
Du musst nichts davon toll finden.
Und keine Sorge:
Niemand muss vier Stunden eine VR-Brille tragen.
Das wäre dann doch ein bisschen viel Digitalisierung für einen Freitagnachmittag.
4. Und dann kümmern wir uns um das, was Patient:innen sowieso fragen.
TikTok sagt dies.
Instagram sagt das.
Irgendjemand putzt plötzlich mit etwas, von dem du noch nie gehört hast.
Und natürlich kommt irgendwann:
„Ich hab da ein Video gesehen …“
Deshalb schauen wir uns aktuelle Social-Media-Mythen, neue Trends, Produkte und Wirkstoffe an.
Was steckt dahinter?
Was ist fachlich sinnvoll?
Was ist cleveres Marketing?
Und wie antwortet man Patient:innen darauf, ohne jedes Mal erst heimlich unter dem Behandlungstisch zu googeln?
Was du nach den vier Stunden mitnimmst
Keinen Kopf voller 87 neuer Dinge, die du ab Montag unbedingt anders machen musst.
Sondern:
aufgefrischte Prophylaxe-Basics
praktische Tipps für deinen Arbeitsalltag
neue Ideen und smarte Helfer
digitale Tools, die du selbst kennengelernt und ausprobiert hast
ein Update zu aktuellen Produkten und Wirkstoffen
mehr Sicherheit bei TikTok-, Instagram- und Patientenfragen
und hoffentlich ein paar Dinge, bei denen du denkst:
„Okay. Das nehme ich mit.“
Und bei anderen vielleicht:
„Nö. Kann weg.“
Beides zählt.
Muss ich dafür schon digital arbeiten?
Nein. Das wäre irgendwie ungünstig.
Du musst kein Technik-Profi sein.
Du musst nicht jedes neue Produkt kennen.
Und du musst auch nicht sämtliche Trends auf TikTok verfolgt haben.
Wenn du schon länger in der Prophylaxe arbeitest und ein Update möchtest: passt.
Wenn du noch nicht ewig dabei bist und mehr Sicherheit bekommen möchtest: passt ebenfalls.
Wenn du einfach neugierig bist, was gerade sinnvoll, neu oder interessant ist: auch gut.
Du kommst nicht, weil du schon alles weißt.
Dafür wären Fortbildungen auch ein ziemlich merkwürdiges Konzept.

